Warmhaus (Orangenhaus) im ehemaligen Küchengarten/BUGA-Gelände Schwerin

 

Jahr: 2008/2009

Bruttorauminhalt: 1.678 m³

Nutzfläche: 331 m²

 

Beim sogenannten Kalt- und Warmhaus (Orangenhaus) handelt es sich ursprünglich um gärtnerische Nutzgebäude, die der Überwinterung von Pflanzen dienten. Die Gebäude befinden sich auf dem Gelände des ehemaligen großherzoglichen Küchengartens, das gleichzeitig zum Areal der Bundesgartenschau 2009 gehörte. Beide Häuser befanden sich vor der Sanierung in einem sehr maroden Bauzustand.

Das ehemalige Orangenhaus ist ein lang gestreckter Mauerwerksbau, der sich aus mehreren Gebäudeteilen zusammensetzt. Der verglaste Mitteltrakt wird von zweigeschossigen Turmbauten flankiert. Die Instandsetzung des Warmhauses erfolgte unter denkmalpflegerischem Aspekt mit dem Ziel der Wiederherstellung wesentlicher Bauteile in der Fassung der Erbauung von 1853.

Der 1. Bauabschnitt umfasste die Sanierung des Warmhauses zur Nutzung der Räume für Ausstellungszwecke und Gastronomie durch die Bundesgartenschau 2009. Im 2. Bauabschnitt erfolgte der Ausbau zur Nutzung für Wohnzwecke und Büros.