Großes Kalthaus im ehemaligen Küchengarten/BUGA-Gelände Schwerin

 

Jahr: 2008/2009

Bruttorauminhalt: 1.320 m³

Nutzfläche: 318 m²

 

Beim sogenannten Kalt- und Warmhaus (Orangenhaus) handelt es sich ursprünglich um gärtnerische Nutzgebäude, die der Überwinterung von Pflanzen dienten. Die Gebäude befinden sich auf dem Gelände des ehemaligen großherzoglichen Küchengartens, das gleichzeitig zum Areal der Bundesgartenschau 2009 gehörte. Beide Häuser befanden sich vor der Sanierung in einem sehr maroden Bauzustand.

Bei dem Großen Kalthaus handelt es sich um einen eingeschossigen Holzfachwerkbau, der über einem massiven Hochkeller errichtet wurde. Die Sanierung erfolgte unter Berücksichtigung der historischen Befunduntersuchung (Farbigkeit / Material). Eine bauhistorische Untersuchung der beiden Gewölbekeller kam zu dem Ergebnis, das diese Gebäudeteile sogar aus dem frühen 17. Jahrhundert stammen.

Der 1. Bauabschnitt umfasste die Sanierung zur Nutzung der Räume für Ausstellungszwecke und Gastronomie durch die Bundesgartenschau 2009. In einem 2. Bauabschnitt wurde das Kalthaus baulich erweitert und für Wohnzwecke umgenutzt.